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Kurzfilme von Harun Farocki, Thomas Giefer, Walter Heynowski und Gerhard Scheumann
mit anschließendem Filmgespräch!

CAPITOL | Mittwoch, 03. Juli | 20.00 Uhr
Eintritt: 8,00 € normal | 6,50 € ermäßigt

Weltweit wurde um „1968“ gegen den Krieg der USA in Vietnam protestiert – auch mit Mitteln des Kurzfilms. Im geteilten Deutschland riefen Filmschaffende zur Solidarität mit Vietnam auf. In der BRD gehörte Harun Farocki zu den wichtigsten zeitkritischen Filmemachern. Bis zu seinem Tod im Juli 2014 schrieb er u.a. für und mit Christian Petzold Drehbücher und stellte u.a. bei der Documenta und der Biennale in Venedig seine berühmten Installationen aus.
Gezeigt werden Kurzfilme aus seinem Frühwerk: „White Christmas“ (1968), „Ihre Zeitungen“ (1968) und „Nicht löschbares Feuer“ (1969); ergänzt durch Thomas Giefers Bilder vom Vietnamkongress in Berlin „Terror auch im Westen“ (1968).
Aus der DDR fanden Werke der international bekannten Dokumentarfilmer Walter Heynowski und Gerhard Scheumann, wie „400cm³“ (1966) und „Remington Cal. 12“ (1972), ihren Weg in den Westen.
Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Historiker Alexander Sedlmaier, moderiert von Jakob Büchsenschütz und Kathrin Fuchs, Studierende am Historischen Seminar der JGU, statt.
Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz.

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