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In Berlin geborenes Filmfestival, das 2021 den Fokus auf aufstrebende junge Filmemacher*innen aus Nordeuropa legt, inkl. einer Hommage an Aki Kaurismäki

Das Visionär-Filmfestival 2021 fokussiert das nordeeuropäische Filmschaffen mit Beiträgen aus Dänemark, Finnland, Georgien, Norwegen und Schweden. So vielfältig die unterschiedlichen Kulturen der nordeuropäischen Länder sind, so unterschiedlich sind auch die Geschichten, die die Filmemacher*innen erzählen: lokal und universal, emphatisch und abstrakt, analytisch und mitreißend, gewagt und neu.
Ein Vorgeschmack auf das kommende Programm:

Opening Night: KINO SONICO mit einem Stummfilmkonzert
KINO SONICO präsentiert zur Opening Night einen Filmkonzertabend im CAPITOL. Ein Frauenprojekt, bei dem die bekannte Elektronik-Musikerin Akkamiau neue Partituren für den Stummfilm „La Tierra de los Toros” (Land der Stiere, 1924) von Musidora entwickelt hat.
KINO SONICO will anhand von zeitgenössischer experimenteller Musik historische Filme neu interpretieren und neu entdecken. Akkamiau hat sowohl einen umfassenden Background in experimenteller Musik als auch Erfahrung mit Arbeiten, die filmische Elemente enthalten.
Musidora, die Regisseurin des vertonten Stummfilms, ist vor allem als Schauspielerin bekannt, insbesondere für die Darstellung der mythischen Figur in schwarzen Strumpfhosen, Irma Vep, in Louis Feuillades Seifenoper „Les Vampires”. Sie war aber auch als Regisseurin und Produzentin tätig. Viele ihrer Filme gelten als verloren, aber „La Tierra de los Toros” konnte gerettet und vom CNC – Centre national du cinéma et de l’image animée – restauriert werden.

Hommage an Aki Kaurismäki: „Calamari Union”
Unter Cineasten ist Kaurismäki natürlich eine lebende Legende, doch sein zweiter Spielfilm von 1985 ist sicherlich nicht jedem geläufig:
Achtzehn junge Männer, von denen siebzehn Frank heißen, versuchen etwas Einzigartiges zu tun: Bedroht von Löffeln, Hämmern, Schreibmaschinen, kuhgroßen Hunden und bösen alten Frauen mit kleinen spitzen Ellenbogen, durchqueren sie eine wilde, gnadenlose Stadt, um an die Küste zu gelangen „wo man freier atmen kann”. Der Achtzehnte, der ständig verhunztes Englisch spricht, trägt den finnischsten aller Namen: Pekka. Nur zwei von ihnen gelangen ans Ziel — und stellen fest, wie wenig es ihren Träumen entspricht.
Timo Salminens Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind bestechend. Darüber hinaus liefert der Film ein Who ’s Who der Darsteller aus sämtlichen Kaurismäki-Filmen, ein ergiebiges Ratespiel für Fans.

Nordeuropäische Filme: 3 Debütfilme von nordeuropäischen Regietalenten
„Charter” von Amanda Kernell, Norwegen/Schweden/Dänemark 2020, 94 Min.
„Als Wir Tanzten” von Levan Akin, Georgien/Schweden, 2019, 113 Min.
„Disco” von Jorunn Myklebust Syversen, Norwegen 2019, 95 Min.

Kurzfilme: Panorama Nordic | Female and Queer Voices
Die Auswahl setzt sich aus verschiedenen Formaten, Genres, Stilen und Erzählstrukturen zusammen, um einen breiten Blick auf das Filmschaffen zu gewährleisten und seine Vielfalt zu feiern. Das übergreifende Thema: Female and Queer Voices.
„The Confirmation (Konfirmanden)” von Marie-Louise Damgaard, Dänemark 2019, 18 Min.
„The Tongues (Njuokcamat)” von Marja Bål Nango und Ingir Bål, Norwegen 2019, 15 Min.
„Grab Them” von Morgane Dziurla-Petit, Schweden 2020, 13 Min.
„I’m Listening (Kuuntelen)” von Katja Korhonen, Finnland 2019, 12 Min.

Konkrete Angaben mit Daten und Uhrzeiten folgen in Kürze!

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