Sample Heading

Themenabend mit drei Kurzfilmen und einem Hauptfilm
Im Gespräch: der Regisseur und Produzent Valentin Thurn („Taste the Waste”, u.a.)

CAPITOL | Mittwoch, 18. Mai | 20.00 Uhr
Breathe! (Regie: Matthias Kreter, Max Breuer | 9 Min.)
The Beauty (Regie: Pascal Schelbli | 4 Min.)
Das abstürzende Luftschiff (Regie: Ivan Dubrovin | 13 Min.)
Die rote Linie (Regie: Karin de Miguel Wessendorf, Produzent: Valentin Thurn | 115 Min.)
normal: 7,00 € | ermäßigt: 6,00 €

In allgemeinen Krisenzeiten wird vor allem eine Krise häufig medial überlagert: Wir haben vier Filme zusammengestellt, die sich kreativ und vielseitig mit der Klimakrise beschäftigen. Ob Lang- oder Kurzfilm, fiktiv oder dokumentarisch, im Hambacher Forst oder im tiefsten Ozean – die Auswahl nimmt die Auswirkungen des Klimawandels im Mikro- und Makrokosmos unter die Lupe.
Zu Gast wird der Autor, Regisseur und Produzent Valentin Thurn sein, vielfach ausgezeichnet für seine umweltpolitischen Arbeiten, u.a. die Dokumentarfilme „Taste the Waste” (2011), „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?” (2015) oder Online Plattformen (wie foodsharing.de). Valentin Thurn wird über die Frage sprechen, welche Filme wir aktuell brauchen und was wir tun müssen, damit sie entstehen und ihr Publikum finden.
Der Filmabend ist Teil des Projektes KLIMA.KRISE.FILM der Studierenden der Filmwissenschaft und Mediendramaturgie an der JGU Mainz unter Leitung von Dr. Roman Mauer. Er findet im Rahmen der Klimawoche (Public Climate School) statt.
Gegen.Wind, Grad.Wanderung, Blick.Wechsel – welche Gedanken haben Sie zu den gezeigten Perspektiven? Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Austausch über Klima, Krise und Film.
Maren Sommer und Simon Schneider

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Fach Filmwissenschaft / Mediendramaturgie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Zum Programm:

Grad.Wanderung: Breathe!
Regie: Matthias Kreter & Max Breuer
mit Markus Gläser, Hanna Gandor, Johanna Hanke u.a.
9 Min., D/Filmakademie Baden-Württemberg 2018, FSK k.A.

Ein Kartenspiel um das eigene Leben. Fünf Menschen sitzen um einen Baum unter einer Glaskugel, dessen Luft sie aus Atemmasken saugen. Verliert eine*r, wird die jeweilige Atemmaske abgetrennt und es folgt der unmittelbare Tod durch Ersticken. Denn die Luft, die die Menschen umgibt, ist schonungslos lebensfeindlich. Matthias Kreter und Max Breuer zeichnen ein dystopisches Zukunftsbild, in dem die Menschen an den Folgen der eigenen Handlungen zu Grunde gehen, bis sie irgendwann gar nicht mehr existieren.

Blick.Wechsel: The Beauty
Regie: Pascal Schelbli
4 Min., D/Filmakademie Baden-Württemberg 2019, FSK k.A.

Eine idyllische Unterwasserwelt: Elegant ziehen Fischschwärme vorbei, ein buntes Korallenriff umgeben von klarem Meerwasser. Alles scheint friedlich und unbeschadet. Doch bei genauerem Hinsehen wird klar: Das sind keine natürlichen Organismen, die wir hier sehen. Es handelt sich um eine Meereslandschaft aus Plastik. Können wir angesichts ihrer gleichzeitigen Schönheit den bitteren Beigeschmack vergessen? Oder funktioniert die Illusion nur solange wir unter der Wasseroberfläche verweilen?

Gegen.Wind: Das abstürzende Luftschiff
Regie: Ivan Dubrovin
mit Katharina Stark, Jan Beller, Michele Cuciuffo u.a.
13 Min., D/HFF München 2021, FSK k.A.

Eine Stadt auf einem permanent sinkenden Luftschiff im Himmel. Dieser Film über das Bedürfnis, die kollektive Zuständigkeit für unseren Planeten an eine einzelne Person abgeben zu können, zeigt eine Frau mit einer Forderung. Sie schlägt vor, das Luftschiff und somit das Kollektiv durch das Abwerfen schwerer Gewichte zu retten. Wird ihre Idee auf Zuspruch stoßen? Ein Film über die Gefahr des Wegschauens und des Versteckens hinter leeren Worthülsen.

Die rote Linie
Regie: Karin de Miguel Wessendorf, Produzent: Valentin Thurn
115 Min., D 2019, FSK 0

Der Widerstand gegen den Braunkohleabbau im Hambacher Forst ist mittlerweile zu einem medial vielfach reproduzierten Zeichen für die Protestbewegung gegen die aktuelle Energiepolitik Deutschlands geworden. Die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf begleitete jahrelang Besetzer*innen des Waldes und Anwohner*innen der umliegenden Dörfer. Wann wird aus einem Gefühl persönlicher Betroffenheit aktives Engagement? Wo verläuft die rote Linie und wann ist sie überschritten?

Klima_krise_film

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>