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Regie: Michael Haneke
mit Isabelle Huppert, Jean-Louis Trintignant, Mathieu Kassovitz u.a.
108 Min., F/A/D 2017, FSK 12

Michael Haneke ist der aktuelle Zeus im Olymp der Filmkunst. In dieser Position hat er sich natürlich auch Kritiker erarbeitet. Vom Zeigefinger eines strengen Pädagogen, der seine Zuschauer mit der eigenen Weltsicht erziehen möchte, ist bei Haneke des öfteren die Rede. Sein extrem kontrollierter Umgang mit Bild und Ton befeuert dabei die Behauptung einer autoritären Haltung gegenüber dem Publikum. Andererseits kann man in seiner makellosen Inszenierung auch einfach die Meisterschaft eines Regisseurs sehen, der kein Staubkorn unreflektiert ins Bild setzt. Und der nach wie vor die zunehmend in Vergessenheit geratene Fahne jenes Autorenkinos schwingt, das ostentativ auf jegliche Manierismen des kommerziellen amerikanischen Films verzichtet. In „Happy End“ wird nun eine großbürgerliche Familie (u.a. Jean-Louis Trintignant, Isabelle Huppert und Mathieu Kassovitz) unserer Zeit portraitiert. Natürlich auf eine Art und Weise, wie es – ob man nun darüber lamentiert oder nicht – nur dieser Zeus hinbekommt.

happy_end
im PALATIN
19. - 25. Oktober

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Happy End17.45
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Das Programm wird wöchentlich erneuert und sofort veröffentlicht. Vorführungstermine, die über den angezeigten Zeitraum hinausgehen, stehen noch nicht fest.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. admin

    Nein, wir werden sowohl die deutsche Fassung als auch weiterhin das Original mit Untertiteln zeigen.

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